Was ist Stirnholz?

Die Bezeichnung Stirnholz (auch Hirnholz, Kernholz) beschreibt die Nutzfläche des Holzes. Hier wird das Holz „quer zur Faser“ aufgeschnitten und die Jahresringe sind als vollständige Kreise sichtbar. Stirnholz eignet sich besonders in der Nutzung von Schneidebrettern, Hackblöcken und Parkettböden. Während sich längs aufgetrenntes Holz (Längsholz) als Bauholz und in der Möbelherstellung bewährt hat.

Warum ist Stirnholz so haltbar?

Die Stirnholzfläche kann, gegenüber einer parallel zur Faser verlaufender Fläche, das Mehrfache an Druck aushalten. Somit wird bei der Nutzung von scharfen Klingen der Abtrag von Holzfasern minimiert. Auch trägt diese (durch den senkrechten Faserverlauf) dazu bei, das sich die Einschnitte z.B. in einem Schneidebrett wieder verschließen können.

Wieso sind unsere Schneidebretter 4 cm
und die Schneideblöcke sogar 6 cm dick?

Die Erfahrung hat gezeigt, das bei der Langlebigkeit von Stirnholzschneidebrettern jeder Zentimeter zählt! Je dicker das Schneidebrett ist, um so weniger besteht die Gefahr, dass es sich verzieht oder gar einreißt. Damit Sie viele Jahre Freude an Ihrem Schneidebrett haben und ohne Bedenken darauf eine Knolle Sellerie zerlegen können, machen wir es nicht unter 4 cm.

Wo bleibt die Saftrille?

Sie finden die eigens von uns entwickelte Saftrille mit Abguss und einem Ausschnitt für jeden handelsüblichen Teller in unserer „BBQ“ Serie. Schauen Sie doch mal rein!
Auf Wunsch fertigen wir Ihnen auch gerne ein Stirnholz-Schneidebrett mit Saftrille an. Vielleicht soll es auch ein Schneidebrett in einer bestimmten Größe oder einer speziellen Holzart sein? Bitte sprechen Sie uns an!

Warum Walnussöl für die Schneidebretter?

Um Ihnen eine unbedenkliche und vor allem geschmacksneutrale Zubereitung der Speisen zu ermöglichen, aber auch damit Sie Ihr Schneidebrett problemlos und ohne großen Aufwand nachölen können, verwenden wir nur schonend hergestelltes Speise-Walnussöl von einer deutschen Qualitäts-Ölmühle. Es wird aus reifen gerösteten Walnüssen hergestellt und enthält einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Walnussöl im Holz ganz aushärtet und nicht ranzig wird.

Wozu dann noch Bienenwachs?
Und woher beziehen wir es?

Das von uns verwendete Bienenwachs stammt von einem privaten Imker. Der schickt es zu einer Großimkerei, wo es mehrere Stunden gefiltert und erhitzt wird. Auch um evtl. Keime abzutöten. In Form kleiner Pastillen kommt es dann zurück. Das gereinigte Bienenwachs wird von uns im flüssigen Zustand verarbeitet und dient dem zusätzlichen Schutz und der Versiegelung des Schneidebretts. Außerdem macht es eine wunderschöne Oberfläche!

Pflegetipps für Ihr Stirnholzschneidebrett

Einfach das Schneidebrett zeitnah unter fließendem Wasser und mit etwas Spüli beidseitig abwaschen und abtrocknen. Bei Verblassen und kleinen sichtbaren Einschnitten das trockene Schneidebrett mit etwas Speiseöl und einem Tuch beidseitig einölen. Das Öl einziehen lassen und den Überschuss mit einem Papiertuch abnehmen. Fertig! Schon sieht es wieder wie neu aus…
(Achtung mit Olivenöl: starker Eigengeruch! Wir empfehlen raffineriertes Walnussöl, da unsere Bretter damit schon vorbehandelt sind.)

Sie können es sich sicherlich schon denken…

Wie alle Holzschneidebretter mögen auch diese keine Geschirrspüler, Vollbäder und grobe Sägemesser! Natürlich gehören sie zum Trocknen auch nicht auf die Heizung! Bitte beachten Sie, dass es sich; trotz unserer hohen Qualitätsansprüche, um ein Naturprodukt handelt. Auch in einem hochwertigen Holz können kleine Makel vorkommen, die aber die Nutzung und die Langlebigkeit der Stirnholzschneidebretter in keinster Weise beeinträchtigen.
Alle Maßangaben sind ca.-Maße. Bitte nageln Sie uns nicht auf den Millimeter oder das eine Gramm fest.


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